Britische Vape-Besitzer äußern ihre Besorgnis über die bevorstehende Vape-Steuer der Regierung und befürchten, dass diese den illegalen Markt exponentiell vergrößern könnte. In Nottingham, England, sind die Händler besonders besorgt über die Auswirkungen dieser neuen Steuerpolitik auf ihre Branche.
Das neue Steuersystem des britischen Vape-Marktes:

Ab Januar 2024 hat die britische Regierung nicht nur ein Verbot von Einweg-Vapes aber auch eine Steuer auf Vape-Produkte im jüngsten Haushalt eingeführt. Während das Verbot von den lokalen Unternehmen weitgehend akzeptiert wurde, herrscht Einigkeit darüber, dass die Steuer den Umsatz in den Schatten stellen könnte.
Anstieg des illegalen Vape-Handels in Großbritannien:
Statistiken des Teams für Handelsnormen des Stadtrats von Nottingham zeigen einen signifikanten Anstieg der beschlagnahmten illegalen Vapes, die von 1.786 im Jahr 2022 auf über 7.500 im Jahr 2023 ansteigen. Die Mitarbeiter der britischen Vape-Shops berichten, dass die Mehrheit ihrer Kunden sich nach illegalen Produkten erkundigt, was auf eine Verlagerung auf den Schwarzmarkt hindeutet, wenn die Preise unerschwinglich werden.
Perspektive der Kaufleute:
Sifal Yakoubi, ein britischer Vape-Store-Besitzer, warnt, dass, wenn die Steuer die Preise in die Höhe treibt, viele zu illegalen Einwegprodukten greifen werden. "Es gibt bereits eine Menge Leute, die illegale Einwegprodukte unter dem Ladentisch verkaufen", stellt er fest. Sein Angestellter, Callum Edwards, glaubt, dass die Maßnahmen der Regierung kontraproduktiv sein könnten: "Ich denke, dass sie den Schwarzmarkt um das 100-fache ankurbeln werden.
Vorschriften und Compliance:
Nach britischem Recht sind Vape-Liquids und Einweg-Vapes auf eine Nikotinkonzentration von 20 mg/ml (2%) begrenzt, und das Volumen von E-Liquids oder Kartuschen ist auf 2 ml beschränkt, was etwa 600 Zügen entspricht. Trotz dieser Vorschriften ist das Team für Handelsnormen in Nottingham, das von Emma Boulton geleitet wird, mehr über zu große Vape-Behälter besorgt als über die Auswirkungen der Steuer.
Vollstreckung und Beschlagnahme:
Bis zum 15. Februar 2024 hatte das Team in Nottingham 2.435 Beschlagnahmungen in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften durchgeführt. Die meisten Beschwerden werden über den Citizens Advice Consumer Service weitergeleitet, einige betreffen den Verkauf von Raucherzubehör an Minderjährige. Bei geringfügigen Verstößen werden Verwarnungen ausgesprochen, bei schwerwiegenderen Fällen werden Gespräche geführt.
Die Haltung der Regierung:
Die britische Regierung behauptet, das Verbot von Einwegdampfern solle das Dampfen von Jugendlichen eindämmen. Als Antwort auf die Sorgen der Geschäftsinhaber, dass der Handel in den Untergrund getrieben werden könnte, bleibt Bolton unbesorgt und meint, dass die Menschen auf nachfüllbare Vapes stattdessen. "Es ist ja nicht so, dass man sie völlig unerreichbar macht", sagt sie.
Die bevorstehende Vape-Steuer im Vereinigten Königreich hat eine Debatte unter Vape-Händlern ausgelöst, die befürchten, dass sie zu einem Anstieg des Schwarzmarktes führen könnte. Das Ziel der Regierung ist es zwar, das Dampfen unter Jugendlichen einzudämmen, aber die möglichen unbeabsichtigten Folgen für die Branche und der Anstieg des illegalen Handels geben Anlass zur Sorge. Die Händler forderten die Regierung auf, ihre Steuerpolitik zu überdenken, um die Entwicklung des illegalen Marktes nicht weiter zu fördern.